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19.12.2017

H. Nawin-Borgwald als Referent in Freiburg am 23.1.18

leitet Hartmut Nawin-Borgwald am 23.1.2018 von 12.30 bis 13.30 Uhr einen Workshop zum Thema:

„Ausländersteuer“ – Fluch und Hindernis in der täglichen Kulturarbeit!?

Der Workshop richtet sich an Veranstalter, Agenturen und Künstler*innen zum Thema: Grundlagen und Informationen über den Steuerabzug (Ausländersteuer) bei Vergütungen an nicht in Deutschland ansässige Künstler*innen, bei Kooperationen und in der Gastspieldurchführung. Die umgangssprachlich bezeichnete Ausländersteuer ist im Steuerrecht die „Abzugssteuer“. Halbwissen, fehlerhafte und unterschiedliche Auskünfte sorgen für Verwirrung und Unklarheiten bei der Anwendung in der Kulturarbeit. Von Bedeutung für die Kostenrechnung von Gastspielen etc. sind Berechnungs- und Bemessungsgrundlagen, Anwendung der Milderungsregelung und Möglichkeiten der Steuerfreistellung und –erstattung.

Der Vergütungsschuldner („Veranstalter“, „Produzent“ oder „GbR“) haftet steuerrechtlich für die Vornahme des Steuerabzugs, der Steuer-Anmeldung und Zahlung an die zuständige Finanzbehörde. Wo finde ich Formulare, Merkblätter, Vorschriften?

Mit Beispielen „aus der Praxis für die Praxis“ will der Workshop einen einheitlichen Wissenstand als Handlungsgrundlage vermitteln.

Bei Fällen der Ausländersteuer spielt auch häufig die Umkehrung der Steuerschuld der Umsatzsteuer eine Rolle (Reverse-Charge-Verfahren):

direkt im Anschluss von 13.30 bis 14.30 Uhr Workshop von RA Sonja Laaser.

„Umsatzsatzsteuer bei Verträgen mit internationalem Bezug“ – Fluch und Hindernis in der täglichen Kulturarbeit!?

Das Seminar richtet sich an Veranstalter, Agenturen und Künstler*innen zum Thema: Grundlagen und Informationen über die Umkehrung der Steuerschuld der Umsatzsteuer (Reverse-Charge-Verfahren) bei Vergütungen an nicht in Deutschland ansässige Künstler*innen. Der Vergütungsschuldner („Veranstalter“, „Produzent“ oder „GbR“) haftet steuerrechtlich für die Abführung der Umsatzsteuer der Künstler*innen.Halbwissen sowie fehlerhafte und sich widersprechende Auskünfte sorgen häufig für Verwirrung und Unklarheiten bei der Anwendung in der Kulturarbeit. Von Bedeutung für die Vertragsgestaltung sowie korrekte Rechnungsstellung im internationalen Kontext sind die Berechnungs- und Bemessungsgrundlagen der Umsatzsteuer sowie das Zusammenspiel zwischen dem Reverse-Charge-Verfahren, der Kleinunternehmerregel sowie dem Befreiungstatbestand nach § 4 Nr. 20a UStG.Mit Beispielen „aus der Praxis, für die Praxis“ will das Seminar einen einheitlichen Wissenstand als Handlungsgrundlage vermitteln.

In Zusammenhang mit Fragen des Reverse-Charge-Verfahrens spielt häufig auch die sog. „Ausländersteuer“ eine Rolle: Workshop von Hartmut Nawin-Borgwald.

 

RA Sonja Laaser

Die Rechtsanwältin und freie Dramaturgin Sonja Laaser berät seit vielen Jahren Kunst- und Kulturschaffende in juristischen Fragen.
In regelmäßigen Workshops vermittelt sie Interessierten praktische Tipps und Hilfestellungen rund um Themen wie Existenzgründung, Markenrecht, Urheberrecht und gesellschaftsrechtliche Problemstellungen sowie steuerrechtliche Besonderheiten bei Verträgen mit im Ausland ansässigen Künstler*innen. Zu ihren Auftraggeber*innen gehören neben mehreren Landesverbänden der Darstellenden Künste (LAFT Berlin, laPROF Hessen, LaFT BW) auch die Beratungsstelle Kulturförderpunkt der Kulturprojekte Berlin GmbH sowie die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg.
 
Als ehemalige Geschäftsführerin der freien Theaterspielstätte Ballhaus Ost und Gründerin des Kunstmagazins ArtiBerlin kann sie auf vielfältige Kontakte in den kreativen Netzwerken Berlins zurückgreifen. Seit Mitte Juni 2017 ist Sonja Laaser zudem für die C.O.X.legal Rechtsanwaltsgesellschaft in Berlin Kreuzberg tätig.

Hartmut Nawin-Borgwald

Betriebswirt und Kulturmanager mit langjähriger Erfahrung in der Gastspielorganisation, Vermittlung und Betreuung von im Ausland ansässigen Künstler*innen.
Leitete 30 Jahre das Büro für Freies Theater in Offenbach. Seit 2015 Beratungsbüro für die Mitglieder von laPROF Hessen e.V. Konzeptionierung von Fortbildungen und Workshops „Aus der Praxis für die Praxis“ in Zusammenarbeit mit RA Sonja Laaser, Berlin, u.a. zum Thema steuerliche Richtlinien bei internationalen Kooperationen, Gastspielen und Produktionen. Von 1998 bis 2016 Konzeption, Programmgestaltung und Organisation des Internationalen Straßentheaterfestivals Ludwigshafen im Auftrag des städt. Kulturbüros. Organisation von Straßentheaterfestivals für den Kreis Aachen. Vorträge zur Planung und Organisation von Straßentheaterfestivals. Erfahrungen im internationalen Kulturaustausch.

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01.09.2017

30 Jahre Büro für Freies Theater

Null-Kontakten und einem, zum damaligen Zeitpunkt unbekannten Künstler (Wolfgang Krebs "Eine abgelebte Zirkusnummer").

Am 1.9.2017 blicken wir zurück auf 30 spannende und interessante Jahre, 30 Jahre Einsatz für Künstler und Künstlerinnen, Kunst, Qualität und Kulturvermittlung.

30 Jahre Auseinandersetzung mit Themen und deren Umsetzung, Begegnungen mit wunderbaren Menschen voller Engagement, Neugierde, Energien und Leidenschaft für die Kultur.

HERZLICHEN DANK an alle die uns in diesen 30 Jahren begleitet haben und für die wir arbeiten durften!

HERZLICHEN DANK für die unzähligen persönlichen Gespräche und Telefonate die eine zunehmende digitalisierte Kommunikation nicht wird ersetzen können!

HERZLICHEN DANK für Euer/Ihr Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit!

HERZLICHEN DANK an sie, das Publikum, mit dem wir wunderbare Erlebnisse teilen durften! Denn ohne Zuspruch und Begeisterung hätte es diese 30 Jahre so nicht gegeben.

 

 

27.04.2017

Jubiläumstournee Oplas Teatro - La Terra Nuova, 4 x in Deutschland

30.6. und 1.7.2017 Herford, Rathausplatz, 22 Uhr

15.7.2017 Dillingen, Festival SommerSzene

9.8.2017 Köln, Sommer Köln, Platz am Schokoladenmuseum

30.9.2017 Radebeul-Altkötzschenbroda, Theaterfestival Herbst- und Weinfest

Diese ungewöhnliche Interpretation des Ballettklassikers „SCHWANENSEE“ wurde seit seiner Uraufführung im Jahr 1997 in mehr als zehn europäischen Ländern und auf den wichtigsten Theaterfestivals der Welt mit großem Erfolg gespielt und mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

Bizarre Stelzenfiguren, eindrucksvolle Wassereffekte, ein bedrohlicher, fast schon dämonischer schwarzer Schwan und karikaturhaft übertriebene, surrealistisch wirkende Gestalten erinnern an den venezianischen Karneval und die Figuren der Commedia dll´arte. Ein Fest für die Sinne!Trotz aller Verfremdung und waghalsiger Akrobatik auf hohen Stelzen bleibt der Klassiker, die hinreißende Geschichte der Prinzessin Odette, deren Zofen durch finstere Magie in Schwäne verwandelt werden, in seinen Grundzügen unangetastet.

„Er bekommt ein neues Federkleid, seine Seele darf er behalten“, schrieb einst die Presse.

Choreographie: Luca Bruni

Musik: Marco Schiavoni

Bühnenbild und Kostüme: Mario Ferrari

LA TERRA NUOVA / OPLAS TEATRO ist ein Ensemble mit internationalem Renommee,  klassisch ausgebildete Ballett-Tänzer tanzen nicht nur auf Stelzen mit bewundernswerter Leichtigkeit über das Pflaster, sondern interpretieren klassische Stoffe sehr frei und verzaubern mit wunderschönen Bildern das Publikum. Die Gruppe begeistert seit vielen Jahren mit ihrem erfrischenden Straßentheater, einer Mischung aus Stelzenballett, Tanztheater und Akrobatik. Choreograph und Regisseur Luca Bruni machte 1987 sein Diplom bei Maurice Béjart in Brüssel.

20.02.2017

Gastspielförderung für Doble Mandoble

des Kultursekretariats Gütersloh in der Spielzeit 2017/2018 für Aufführungen auf Bühnen der Mitgliedsstädte gefördert.

Gastspiele aktuell:

18.11.2017 Herne, Kulturzentrum Flottmann-Hallen, 20 Uhr

1.3.2018 Iserlohn, Parktheater, Vormittagsvorstellung

15.3.2018 Herford, Stadttheater, 10.00 Uhr

16.3.2018 Gütersloh, Stadttheater, 19.30 Uhr

Was macht immer mehr High-Tech mit uns als Mensch und Gesellschaft?

DOBLE MANDOBLE nutzt die Entdeckungen des Transhumanismus, um uns in eine - nicht so weit entfernte - Zukunft zu führen, in der unsere biologischen Grenzen dank des technischen Fortschritts "überwunden" werden.

Mit den Mitteln des Zirkustheaters (Akrobatik, Magie, physischem Theater und Manipulation von Gegenständen) wird auf der Bühne in einem futuristischen Laboratorium das Publikum angeregt, über diverse Fragen nachzudenken:

Wie werden technische Errungenschaften in unser Alltagsleben eingreifen?

Riskieren wir den Verlust dessen, was uns als menschliche Wesen ausmacht?
Welche Werte und Hoffnungen wird das neue menschliche Wesen haben, das durch den technologischen Fortschritt geformt wird?

Eine humorvolle Reflektion, die sich auf die Essenz des Menschseins bezieht.

DOBLE MANDOBLE präsentieren eine Show mit beeindruckenden visuellen Effekten, meisterhafter Magie, Akrobatik, Tanz und digitaler Kunst, vereint in einer gleichermaßen witzigen wie poetischen Vorstellung.


Weitere Informationen im Menü unter "Sparten"; Neuer Zirkus / cirque nouveau / Doble Mandoble

 

 

 

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